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Social Media © Marina Zlochin - Fotolia.com

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Mittlerweile finden sich viele Menschen in der sozialen Welt wieder. Ob nun Google+ oder Facebook, fast ein Jeder hat mittlerweile ein Konto bei einem oder gar bei beiden eingerichtet und versendet frohen Mutes Nachrichten über seinen Account, baut sich seine Imageplattform über sich selber auf und gibt kräftig Informationen über sich selber Preis. Facebook funktioniert beispielsweise über einen zentralen Server, auf dem alle Daten über einen selber gespeichert werden – auch nach der Löschung des Kontos. Google+ soll zwar sicherer sein was den Datenschutz angeht, allerdings funktioniert dies ähnlich wie Facebook. Als “Anti-Facebook” geht nun Ende November Diaspora an den Start und soll voll Sicherheitskontrolle über seine eigenen Informationen bieten. 

Diaspora ist im Gegensatz zu den anderen beiden Netzwerken im Netz dezentral organisiert. Das bedeutet, dass jeder seinen eigenen Server, sprich Computer, benutzt, von dem er die Daten nicht auf einen zentralen Server hochlädt und praktisch “verschenkt”, sondern dass die Daten auf seinen eigenen Rechner bleiben. So bleiben Ärgernis über Daten und Informationen an Dritte erspart. Diaspora funktioniert und finanziert sich nur über Spenden und nicht wie Facebook über verschenkte Daten der Nutzer an Werbefirmen und Unternehmen. Ein ganz anderes Geschäftsmodell als die bisher bestehenden bekannten sozialen Netzwerke.

Von der Benutzeroberfläche ähnelt das Prinzip Diasporas an das von Google+. Mithilfe von Kreisen, in denen man seine virtuellen Freunde sortiert, kann man entscheiden, mit wem man das Foto, die Information oder das Lied teilen möchte. Auch eine “Gefällt mir”-Funktion hat das neue Netzwerk in seinem System eingebaut. Bei Diaspora nennen sich dei Kreise allerdings “Aspects”. Außerdem scheint Diaspora auch Rücksicht auf die Menschen zu nehmen, die sich nicht als “männlich” oder “weiblich” definieren. Solche festgesetzten Eingaben gibt es nämlich nicht. So kann sich jeder selbst als definieren, wie er sich selber findet – ein weiterer Unterschied gegenüber Google+ und Facebook. Ende November soll jeder das neue Netzwerk nutzen können und nicht nur über eine Einladung eingeladen werden.

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