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Fukushima, Foto: Thommy Weiss / pixelio.de

Inzwischen sind einige Wochen seit dem Erdbeben, dem Tsunami und dem Atomgau in Japan vergangen. Die Lage in dem beschädigten Atomkraftwerk Fukushima ist immer noch nicht unter Kontrolle gebracht worden, und nach wie vor harren Menschen in Notunterkünften aus und warten darauf, wieder nach Hause u können.

Dieser Wunsch wird aber für viele nie mehr nicht in Erfüllung gehen. Die Regierung in Japan plant nun, die Sperrzone, die sich in einem 20 Kilometer großen Radius um das beschädigte Atomkraftwerk zieht, dauerhaft einzurichten und das Betreten dieser Zone gesetzlich zu verbieten. Bislang ist das Sperrgebiet nur marginal gesichert, wer das Gefahrengebiet betreten möcht, der wird nur von einigen Warnschildern begrüßt, Strassensperren oder Zäune sind nicht vorhanden. Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan will nun die örtlichen Behörden von diesem Plan überzeugen. Dass dieses Vorhaben für die vielen menschen, die immer noch darauf hoffen, zurück in ihre Heimat zu können, eine weitere Hiobsbotschaft sein wird, kann wohl jeder nachvollziehen. Dennoch, das leben wird in dieser Region für lange zeit nicht mehr das Alte sein, von dieser Wunschvorstellung muss sich jeder verabschieden.

Auch das Leben in der vom Atomkraftwerk 50 Kilometer entfernten Stadt Fukushima ist weit nicht mehr so unbeschwert wie vor der Katastrophe. Schulen und Kindergärten begrenzen die zeit, in der die Kinder draussen spielen dürfen, das Berühren des Boden s ist verboten. Tepco, die Betreiber des Kraftwerks reagieren nun, indem sie Entschädigungsformulare für betroffene Haushalte verteilen, etwas über 8000 Euro für jede Familie soll ihr Leid schmälern, eine hilflose Geste für hilflose Menschen.

1 Antwort

  1. Darko

    Endlich mal ein guter Eintrag, vielen Dank. Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Generell finde ich die Seite leicht zu verstehen und bequem zu lesen.

    11. Mai 2011 at 17:33
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